en - FETOen - Salat Marrakeschen - Sojabohnen aus dem Herzen Europasen - Grillen

Fernsehreportage "Power aus der Sojabohne - Die Firma Taifun in Freiburg"

Fast ein Jahr lang hat uns ein Team des SWR-Fernsehens bei der Arbeit begleitet - in den Produktionshallen, auf dem Feld, im Gespräch mit Endkunden. Das Ergebnis ist ein wunderbares Firmenportrait, das am 30. Mai 2018 im Rahmen der Serie "made in Südwest" erstmals ausgestrahlt wurde. Für alle, die schon immer einen Blick hinter unsere Tofu-Kulissen werfen wollten!

POWER AUS DER SOJABOHNE - DIE FIRMA TAIFUN IN FREIBURG

LC/01.06.2018

Das Feld ist bestellt!

Im April haben unsere Sojabauern das warme Kilma genutzt und das Soja-Saatgut für leckeren Taifun Tofu in die Erde gebracht. Teils vor traumhafter Schwarzwaldkulisse.

Für die Sojaaussaat muss der Boden trocken und warm sein und es sollte auch kein nasskaltes Wetter vorhergesagt sein. Der milde Frühling dieses Jahr erlaubte es unseren Vertragslandwirten, schon im April die Saat auszubringen. Wie unsere langjährigen Partner von der Dachswanger Mühle bei Freiburg: Die Brüder Schneider gehörten zu den Ersten, die mit uns den Sojaanbau in Deutschland wagten.

Inzwischen können wir unsere Tofusojabohnen vollständig aus Deutschland, Österreich und Frankreich beziehen! Darauf sind wir stolz, denn über die letzten 20 Jahre haben wir den europäischen und gentechnikfreien Bio-Sojaanbau immer weiter ausgebaut. Das macht uns nicht nur unabhängig von Importen - Sojaanbau in Deutschland hat viele Vorteile:

  • keine Abholzung von Regenwald
  • Umweltschutz durch kürzere Transportwege
  • Qualitätssicherung durch enge persönliche Verbindung zu den Landwirten
  • nachhaltige Produktion unter strengen deutschen Umweltauflagen
  • Bereicherung der Fruchtfolgen, belebt den Boden
  • Einsparung von Dünger, da Soja als Leguminose Stickstoff aus der Luft bindet

Obwohl der Sojaanbau in Deutschland im Jahr 2017 mit über 19.000 ha einen historischen Höchststand erreicht hat, werden nur ca. 1% der jährlich in Deutschland benötigten Sojabohnen im Land produziert. Mit unserem Vertragsanbau und unserer Sortenzüchtung zeigen wir, wie viel Potenzial der heimische Sojaanbau birgt.

Mehr Infos zur "Eiweißwende" auf der Homepage vom Deutschen Sojaförderring e.V.

LC/03.05.2018

1000 Gärten 2.0 startet mit 1200 Teilnehmern

Mehr als 1200 Anmeldungen aus ganz Deutschland sind bei der zweiten Runde des 1000 Gärten-Projekts eingegangen. Darüber freuen wir uns sehr! Etwa die Hälfte ist sogar schon zum zweiten Mal dabei.

Unser Projektpartner in Stuttgart, die Universität Hohenheim, arbeitet jetzt auf Hochtouren, um das Test-Saatgut entsprechend der verschiedenen Standorte zu sortieren, an denen die Testgärten liegen. Denn die Sojakreuzungen sind bereits klimatisch angepasst. Schon bald dürfen die Hobbyforscher ein Päckchen mit Saatgut, Impfmitteln und einem ausführlichen Gärtnerhandbuch in Händen halten. Das Material also, das sie für das Soja-Experiment, welches wir mit der Uni Hohenheim nun zum zweiten Mal durchführen, benötigen.

Dann kann es endlich losgehen und die verschiedenen Sojabohnen werden ausgesät – zunächst in den warmen Gebieten Süddeutschlands. In Norddeutschland und in den Höhenlagen ist der Boden voraussichtlich erst im Mai warm genug für die Aussaat. Klar, dass wahre Gärtner schon jetzt fleißig sind und ihre Beete vorbereiten: Im 1000 Gärten-Gärtnerblog haben bereits einige der Teilnehmer ihre Gärten und sich selbst vorgestellt. Ein Blick über den Gartenzaun lohnt sich!

Mehr erfahren auf: www.1000gärten.de

LC/12.04.2018

Taifun-Tofu im Stadion des SC Freiburg

Stadionwurst mal anders: Zum ersten Mal gibt es im Schwarzwaldstadion einen Imbisswagen mit Taifun Tofu – in einer Testphase von drei Bundesligaspielen des SC Freiburg. Die ersten Aktionen fanden bereits Anklang.

„Wir sind ein Freiburger Hersteller, da lag es auf der Hand, unsere Produkte früher oder später auch im SC-Stadion anzubieten“, erklärt Julian von Taifun. „In einem Austausch mit dem Sportclub Freiburg ist die Idee des Tofu-Verkaufs im Stadion entstanden.“ Der Imbiss wird vom Freiburger Tofustand, bekannt vom Münstermarkt, umgesetzt. Los ging es am 3. Februar gegen Bayer Leverkusen, es folgte das Spiel gegen Bremen am 17. Februar. Eine weitere Chance auf vegane Wurst gibt es gegen den FC Bayern München am 04. März.

„Einige Stadionbesucher haben interessiert und erfreut reagiert“, berichtet Julian. „Insgesamt wurde das Angebot sehr wohlwollend aufgenommen.“ Der Tofustand ist auf der Osttribüne platziert, auf der Karte stehen neben Tofu-Currywurst auch geräucherter Tofu im Weckle sowie ein Italia-Burger. Alles auf Basis von Taifun-Produkten. Während in anderen Stadien bereits vegane Speisen angeboten werden, ist der Tofustand eine Neuheit im Schwarzwaldstadion – und erstmal ein Test. „Die Kooperation mit dem SC Freiburg ist zunächst auf drei Spieltage ausgelegt. Ob darüber hinaus in der Zukunft eine dauerhafte Kooperation erwächst, ist noch völlig offen“, so Julian. Als grünes Unternehmen passe Taifun-Tofu jedenfalls gut in das Fußballstation der Ökostadt.

LC/12.02.2018

1000 Gärten 2.0: wieder Soja-Gärtner gesucht

2016 riefen wir gemeinsam mit der Universität Hohenheim das Projekt „1000 Gärten - Das Soja-Experiment“ ins Leben. Ziel: Kreuzungen identifizieren, die in verschiedenen Regionen Deutschlands wachsen und sich zur Tofuherstellung eignen. Das innovative Konzept kam an. 2.500 Anmeldungen von Gärtnern gingen ein, zahlreiche aufschlussreiche Daten wurden erhoben, die Presse berichtete deutschlandweit. Nun wird die Soja-Initiative wiederholt.

Für mehr heimisches Soja
Beim Stichwort „Soja“ denken viele an eine exotische Pflanze, die vor allem dort wächst, wo großflächig Regenwald gerodet wird. Weit weniger bekannt ist, dass der Sojaanbau mittlerweile auch in Europa Fuß gefasst hat. So bezieht Taifun 100 Prozent seiner Bio-Sojabohnen aus Deutschland, Österreich und Frankreich! Doch die bestehenden Sojasorten gedeihen nur in Regionen mit mildem Klima. Um in Deutschland mehr Gegenden für den heimischen Sojaanbau zu erschließen, werden neue klimatisch passende Sojasorten benötigt.

„Mit einem weiteren Versuchsjahr wollen wir die Genauigkeit und den wissenschaftlichen Nutzen des Projekts erhöhen“, erklärt Martin Miersch, Agraringenieur bei Taifun. Die erste Auflage habe gezeigt, dass partizipative Pflanzenforschung einen wichtigen Beitrag leisten kann, ergänzt Dr. Volker Hahn vom Projektpartner Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim. „Mit der Wiederholung von 1000 Gärten wollen wir die Ergebnisse validieren und neue wissenschaftliche Fragestellungen angehen.“ Für die zweite Runde konnte die Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gewonnen werden.

Engagierte Gärtner gesucht
Die Projektpartner suchen nun Teilnehmer, die Lust haben, im kommenden Gartenjahr auf 6 Quadratmetern Sojabohnen auszusäen – und diese die Vegetationsphase über zu pflegen und zu beobachten. Hobbygärtner mit und ohne Schrebergarten sind genauso willkommen wie Schulklassen und Landwirte. Sie erhalten Versuchssaatgut von 12 verschiedenen Sojakreuzungen, die an die jeweilige Klimazone angepasst sind. Die Daten über Größe der Pflanzen, Ertrag und Reife erfassen die Sojagärtner auf einer eigenen Online-Plattform, damit sie wissenschaftlich ausgewertet werden können. Anhand der eingesandten Ernte werden schließlich Eiweiß- und Fettgehalt der Sojabohnen sowie Tofu-Eigenschaften untersucht.

Alle Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen und Erfahrungsberichte aus dem vergangenen Projekt gibt es unter www.1000gärten.de. Anmeldeschluss ist der 11. März 2018.

LC/15.12.2017

© 2013-2018 Taifun-Tofu GmbH | Legal notice / Privacy policy | Search | Home page