Gemeinwohlbilanz

Gemeinwohlbilanz

Wirtschaften zum Wohle aller

Als Hersteller sind wir verantwortlich für die Menschen, die uns umgeben und für die Natur, in der wir leben. Lange haben wir das aus einem Instinkt und inneren Antrieb heraus gemacht: faire Geschäftsbeziehungen pflegen und die Umwelt bei allem, was wir tun, im Blick haben. Bis wir vor ein paar Jahren auf die Gemeinwohlökonomie gestoßen sind.

Wir haben entdeckt, dass diese alternative Wirtschaftsform viele unserer Überzeugungen sehr gut bündelt. Seitdem dient sie uns als Kompass und als Detektor, der auch mal piepen darf. Denn obwohl wir ein Bio-Pionier sind, machen auch wir (noch) nicht alles perfekt. Bei der Bilanz geht es nicht darum, wie schnell wir wachsen, wie gut wir unseren Profit maximieren oder die Ellbogen ausfahren können. Die Vision der Gemeinwohlökonomie ist eine andere: Sie stellt die vier Werte Ökologische Nachhaltigkeit, Solidarität & Gerechtigkeit, Transparenz & Mitentscheidung sowie Menschenwürde in den Mittelpunkt und misst die Unternehmen danach.

Bei Taifun finden wir, ebenso wie die Erfinder der Gemeinwohlbilanz, dass Solidarität, Menschenwürde und Gerechtigkeit essentiell sind für das Gemeinwohl. Das spürt man nicht nur an dem Vertrauen, das zwischen unseren Landwirten und uns herrscht. Es hilft auch, dass die Geschäftsführung maximal viermal mehr verdient als ein Taifun-Mitarbeiter. Weil wir ein offenes und wertschätzendes Betriebsklima haben, kann jeder Vorschläge zu unternehmerischen Themen einbringen. Es gibt eigene Firmenveranstaltungen, bei denen Mitsprache und Mitentscheidung der Belegschaft neu gestaltet wurden – zugunsten des Gemeinwohls.

Über die eigene Gemeinwohl-Bilanzierung hinaus engagiert sich Taifun, um die Bewegung der GWÖ bekannter zu machen und anderen Unternehmen Mut und Lust auf das Thema zu machen. Beispiele dafür:
März 2017: Taifun-Vortrag beim Freiburger Nachhaltigkeitsrat
Januar 2020: Taifun-Tofu ist Best Practice beim Ulmer GWÖ-Unternehmensabend

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