Taifun-Tofu ist Best Practice bei Ulmer GWÖ-Unternehmensabend

Taifun-Tofu ist Best Practice bei Ulmer GWÖ-Unternehmensabend

Gemeinwohl-Ökonomie als Wirtschaftsmodell der Zukunft

Wie lassen sich die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit erfolgreichem Wirtschaften in Unternehmen verbinden? Welche Werte braucht es, um Unternehmen im derzeitigen Wandlungsprozess in die Zukunft zu führen? Diese Fragen standen Ende Januar 2020 beim Ulmer Unternehmensabend zur Gemeinwohlökonomie im Mittelpunkt. Beantwortet wurden sie unter anderem von Taifun-Geschäftsführer Alfons Graf und Hilke Johanna Rempe, die bei uns das Nachhaltigkeitsmanagement betreut.

Der Ulmer Finanzbürgermeister Martin Bendel eröffnete die Veranstaltung im vollbesetzten Ulmer Stadthaus mit einem klaren und kritischen Blick auf die Gemeinwohlökonomie (GWÖ). Die drei Hauptredner erläuterten dann in ihren authentischen Vorträgen die Vorteile der GWÖ-Bilanzierung insbesondere für die eigene Unternehmensentwicklung. Auch Taifun berichtete von seinen Erfahrungen mit den zwei Gemeinwohl-Bilanzierungen. Klares Fazit der Unternehmen war, dass die Gemeinwohlbilanz ein sehr gutes Steuerungsinstrument sei, um im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen das unternehmerische Handeln zu steuern und auszurichten.

In der begleitenden Ausstellung über die alternative Wirtschaftsform standen die Vertreter der regional bilanzierten Unternehmen (neben Taifun-Tofu waren dies das Terra Institute, das Sensortechnik-Unternehmen Elobau Leutkirch und mehrere kleine Ulmer Unternehmen) den 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kommune Rede und Antwort. Der GWÖ-Unternehmensabend war von der Fokusgruppe Unternehmen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Ulm ausgerichtet worden.

Februar 2020
Text und Bilder: Gemeinwohlökonomie Ulm