Der richtige Umgang mit Seidentofu

Der richtige Umgang mit Seidentofu

Die Japaner verwenden Seidentofu in Suppen oder essen ihn eisgekühlt oder leicht angewärmt mit etwas Sojasoße. In der westlichen Küche wurde er mit Begeisterung als Ersatz für Quark, Joghurt und Sahne entdeckt. Kinugoshi Tofu ist überaus vielfältig: Er eignet sich nicht nur hervorragend zum Zubereiten von feinen Desserts und Kuchen, sondern dient auch als Grundlage für herzhafte Backwaren und Dips. Sein neutraler Geschmack ist seine Stärke: Seidentofu lässt Würzung in jede beliebige Richtung zu und passt sich an verschiedenste Kochstile an.

Hier einige Tipps zur richtigen Handhabung von Seidentofu:

Öffnen:
Zum Öffnen der Packung am besten mit einem spitzen und scharfen Messer an der Innenseite des Packungsrandes entlang schneiden. Oberfolie entfernen und den Seidentofu auf einen Teller stürzen.

Aufbewahren:
Nachdem die Packung geöffnet ist, den angebrochenen Seidentofu in ein luftdichtes Gefäß umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. So bleibt der Seidentofu noch zwei bis drei Tage frisch.

Einfrieren:
Seidentofu eignet sich nicht zum Einfrieren, da dabei seine Struktur zerstört wird.

Anbraten:
Trotz seiner feinen Konsistenz braten Japaner Seidentofu durchaus an. Besser klappt’s, wenn man den Seidentofu vorher vorsichtig in Würfel schneidet und in Pfeilwurzelmehl wendet.

Die Geschichte des Seidentofus:

Der Ursprung von Seidentofu liegt in Japan, wo er lange als eine hochgepriesene Delikatesse galt. Nur den besten Meistern gelang es, dem Tofu eine so glatte und zarte Konsistenz zu verleihen. Die Bezeichnung Seidentofu hat noch einen anderen Hintergrund: Sein japanischer Name Kinugoshi Tofu bedeutet „seidengefilterter Tofu“ und spiegelt die traditionelle japanische Methode wieder, Tofu in Seidenstoff einzuschlagen und zu formen.