Andreas Dietrich

Andreas Dietrich

Zu unseren „jüngsten“ Landwirten gehört Andreas Dietrich aus dem bayerischen Leinach, denn er baut erst seit 2018 Sojabohnen für Taifun an. Der Dietwalterhof betreibt in dritter Generation Ackerbau; der Schwerpunkt liegt auf Getreide, aber auch Lagerung und Saatgutvermehrung gehören dazu. Heute umfasst das Familienunternehmen rund 400 ha Land, auf 20 davon wächst Tofu-Soja.

Andreas Dietrich hatte drei Jahre vor Beginn unserer Kooperation seinen Hof auf Bio umgestellt. Ein Grund dafür waren die wachsenden Zweifel am konventionellen System: „Großkonzerne verdienen immer, denn sie verkaufen Saatgut und Pflanzenschutzmittel aus einer Hand“, kritisiert er. „Und weil die konventionelle Landwirtschaft davon abhängig ist, unterstützt sie die Konzerne automatisch dabei.“ An diesem Kreislauf wollte er nicht mehr teilhaben.

Seitdem macht dem Franken Landwirtschaft wieder mehr Spaß, auch, weil im Ökoanbau produziert werde, was gebraucht wird, statt Überschuss zu erzeugen. Außerdem schätzt er das persönliche Miteinander und den direkten Kontakt zum Abnehmer, wie beim Taifun-Vertragsanbau: „Meine Ernte wird nur wenige Stunden entfernt verarbeitet, das ist klasse!“

In seiner Region nordwestlich von Würzburg galten die Dietrichs schon immer als welche, die gern Neues ausprobiert und Weichen gestellt haben. Nach dem Wechsel in die biologische Landwirtschaft nahmen sich andere Landwirte aus der Nachbarschaft ein Beispiel und wagten ebenfalls den Schritt.

LC/26.09.2019

Bio-Sojaanbau
Soja
Partnerschaftlicher Vertragsanbau
Anbaugebiete
Soja-Sortenentwicklung
Kontrollierte Qualität
1000 Gärten